Am 2.8.. steigt das „Nationale Forum Diesel" - in den Medien auch „Dieselgipfel“ genannt - in Berlin. Neben dem Bundesministerium für Verkehr und dem Bundesumweltminsterium werden am Forum weitere fachbezogene Ministerien und Vertreter der Automobilindustrie, darunter auch Daimler, sowie Entscheidungsträger der Länder beteiligt. Das Forum soll Maßnahmen zur Reduzierung der Schadstoffemissionen bei Diesel-PKW vereinbaren, um die NOx-Belastung zu reduzieren und gleichzeitig die Mobilität zu gewährleisten. Im Kern geht es auf den Punkt gebracht darum: Wie lässt sich das Ziel saubere Luftqualität in den Städten so hinbekommen, dass auf drohenden Fahrverbote verzichtet werden kann und welchen Beitrag kann die Automobilindustrie dazu leisten, den Diesel zeitnah sauberer zu machen? Keine Frage: Nach den jüngsten Ereignissen und Gerichtsentscheiden zu diesem Thema, kommen alle Beteiligten zu einem Krisengipfel zusammen. Umso überraschender mutet es an, dass für die erste Sitzung des „Nationalen Forum Diesel“ nur zwei Stunden Gesprächszeit angesetzt sind. Richtungsweisende bzw. tragende Ergebnisse dürften in diesem schmalen Zeitfenster schwerlich zu erreichen sein. Da wird sich die Runde wohl noch öfter zum Meeting treffen.
Autor: Mathias Ebeling
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